Solsteinhaus
Sommerfahrt 2011 der Donnerstagsgruppe auf das Solsteinhaus im Karwendel-Gebirge
Hurra, die Ferien haben begonnen.
Sofort haben wir unsere Rücksäcke gepackt und sind zu unserer diesjährigen Sommerfahrt gestartet. Basislager war das Solsteinhaus im Karwendel und der Wettergott hat es wirklich wieder sehr gut mit uns gemeint. So konnten wir an fünf sonnigen, warmen Tagen viele verschiedene Unternehmungen durchführen.
Am ersten Tag stand zum Einlaufen eine Rundtour über den großen zum kleinen Solstein auf dem Programm. Okay, es waren dann insgesamt 9 Stunden mit Pausen...Der Ausblick auf Innsbruck und die Abgründe haben uns doch sehr beeindruckt. Nur den Rückweg über das Geröllfeld hin zum Zirler Schützensteig war nicht so ganz nach unserem Geschmack, doch im Steig selbst waren wieder alle in ihrem Element.

Der zweite Tag begann mit einer GPS-Schnitzeljagd rund um die Hütte. In gut zwei Stunden bei 600 Höhenmeter durfte jeder mal die Gruppe durch die Latschen leiten oder eine „Abfahrt“ über den Geröllhang anführen. Nach einer ausgiebigen Brotzeit auf der schönen Sonnenterrasse der Hütte wurde der Rucksack zum Klettern gesattelt. Abends sind wir von einer Jugendgruppe des OEAV zum Duell beim Tisch-Bouldern aufgefordert worden, bei dem unsere Mädels den Jungs des ÖEAV deutlich gezeigt haben, wo am Tisch der Haken hängt...Tja, da ist wohl doch Körperspannung angesagt!!!

Am dritten Tag war unser Ziel die Erlspitze über den Klettersteig am Westgrat. Doch bis zum Einstieg hieß es erst einmal eine Stunde Anstieg über Geröllfeld. Wir sind früh gestartet, damit die Sonne noch nicht zu sehr knallte, so konnte unser lustiges Schattenfoto entstehen.
Nach kurzer Brotzeit-Pause und Anlegen vom Klettersteig-Set und Helm ging es in gut zwei Stunden zum Gipfelkreuz. Dabei kletterten wir an beeindruckenden Türmen und Nadeln vorbei und immer wieder bot sich ein wunderschöner Ausblick. Am Gipfelkreuz angekommen, waren alle stolz auf das Geschaffte. Es folgte ein Eintrag ins Gipfelbuch und ein Abstieg wieder zum Solsteinhaus.

Den Nachmittag verbrachten wir an der hauseigenen Flying Fox mit 130 Flugmeter über die Almweide.
Der krönende Abschluss war der Grillabend auf der Hütte bei einem herrlichen Sonnenuntergang. An dieser Stelle ist das Hüttenteam lobenswert zu erwähnen, die uns die gesamte Zeit kulinarisch verwöhnt haben und immer ein offenes Ohr hatten, um Touren abzusprechen.
Der Abstieg am nächsten Tag erfolgte dann mit einem vollen Rucksack, bestückt mit 5 Tagen schöner Erinnerungen.


