Umweltbaustelle: „Wege-Machen“ an der Gleiwitzerhütte
Vielen Dank an das Team 2011

Gottfried, Trowa, Marion, Stephan, Johann, Angelika, Christian und die Hüttenwirtinnen (Foto Hickel)
Wie bereits in den letzten Jahren war es Anfang Juli wieder soweit: die Wegesanierungs-Arbeiten an
der Gleiwitzerhütte standen an. Die neue Hüttenwirtin Sieglinde Rieser und der Hüttenwart Fred
Haringer hatten uns einige Aufgaben gegeben: Büsche zurückschneiden, Wege freihalten,
Benzinkanister schleppen, Markieren, Pfosten einschlagen und Sicherungen reparieren.
Wir waren zu 8 und starteten Freitag mittags ganz umweltfreundlich mit dem DAV –Bus Richtung Großglockner.
Schön, dass unser „Senior“ Gottfried Brugger wieder dabei war.
Es war Sonnenschein angekündigt, in Wirklichkeit goss es aber bereits beim Einsteigen in den Bus
und es wurde trotz unserer Hoffnungen nicht etwa besser, sondern schlechter.
In Fusch angekommen marschierten wir, bewaffnet mit Regenklamotten, Seilen, Sicherungen, Pinsel,
Farbeimer, Gartenscheren und dem Benzin den steilen Pfad zur Hirzbachalm hoch.
Unterwegs war das Zurückschneiden von Ästen und den überall anzutreffenden Haselbüschen angesagt:

Beim Schneiden wurde man stets mit einer
Wasserdusche belohnt, aber wir waren ja
gut gelaunt und bereits nass.
Ab etwa 1500m Höhe ging der Regen in
dichtes Schneetreiben über und wir beeilten
uns den sich hoch windende Steig durch
Zwergstrauch- und Wiesenhänge mit
artenreicher Vegetation und 33 Kehren
hinauf zur Hütte zu kommen. Oben wurden wir von
einem Schneemann und Sieglinde empfangen.
Schnell rein in saubere, warme Klamotten und in
der gut geheizten Stube den Abend bei leckerem
Essen ausklingen lassen.
Schneiden und.... Duschen! (Foto Hickel)
Am Samstag morgen schneite es nur noch zeitweise, es war aber bitterkalt.
Unsere Aufgabe heute war: Den Weg von der Gleiwitzerhütte über die Brandlscharte nach Kaprun
mit Holzpfählen deutlich sichtbar zu kennzeichnen, sowie die Farbmarkierungen zu erneuern.
Gar nicht so einfach die Pfähle und das schwere Werkzeug zu transportieren: Gut dass wir zu acht waren.


Stempen einpacken und auf geht’s zur Brandlscharte (Foto Hickel)
Aus Richtung Kaprun kam uns Johann entgegen, der im unteren Teil ganz professionell die
Farbmarkierungen mit Schablone erneuerte und uns auf dem Rückweg zur Hütte begleitete.
Wegen des Wetters fielen die Arbeiten an den Sicherungen aus, der Zweikomponentenkleber für die
Reparatur der Seilanker zieht erst bei höheren Temperaturen gescheit an.
Es hat trotzdem viel Spaß gemacht und wegen des kalten Wetters waren wir auch nicht so furchtbar unglücklich über
diese Änderung.
Nach einem herzhaften Frühstück wurde schnell noch das Gruppenfoto gemacht und wir begaben
uns auf den Abstieg.


Blick auf die Gleiwitzerhütte (Foto Hickel) Stephan und Christian (Foto Barth)


Trowa beim Markieren (Foto Hickel) Pause….. (Foto Barth)